Neue Features in MuseScore 0.9.5
Die wichtigsten Features
- Mit der Version 0.9.5 von MuseScore 0.9.5 erscheint die erste stabile Version für Mac OS X 10.4 und höher
- Erzeuge Audio-Dateien aus einer Partituren mit → (WAV, OGG und FLAC)
- Benutze und erzeuge Plug-Ins
- Erkenne den Tonumfang von Instrumenten (MuseScore markiert Noten außerhalb des Bereichs für Amateure in gelb and Profis in rot)

- Doppelklick zum Öffnen einer MuseScore-Datei

- Mehr als 30 Absturzursachen behoben
Wiedergabe
- Dynamische Bezeichnungen beeinflussen die Wiedergabe. Zum Beispiel klingt ff lauter als mp
- 8va und 8vb wirken sich (wie erwartet) nur auf einzelne Systeme aus anstatt auf alle Systeme der Partitur
- Tempo-Änderungen werden in Partituren mit Wiederholungen korrekt wiedergegeben
- Alle Noten werden unter Windows mit dem Standard- SoundFont wiedergegeben. Vorherige Versionen spielten nur das oberste System, es sei denn es wurde manuell ein General MIDI SoundFont eingestellt
- Die Position des Schiebereglers im Wiedergabebereich ist jetzt korrekt
- Der Mixer erlaubt die Änderung von Instrumentenklängen unter Windows. Linux-Versionen konnten das schon
- Einzelne Noten können um 200 Cent auf- oder abwärts von der Original-Tonhöhe gestimmt werden mit dem Noten-/Akkord-Eigenschaften-Dialog. Das Stimmungs-Plug-in erlaubt das Verändern der Tonhöhe aller Noten in einem Musikstück
- Überarbeiteter interner FluidSynth (Real-time Software-Synthesizer)
- Reduzierte Leerlauf-Last des Prozessors von 10 bis nahe 0 Prozent. MuseScore berechnet Chorus und Hall nur, wenn Klänge vorhanden sind
- Schnellerer Start und geringerer Speicherverbrauch besonders bei der Benutzung größerer SoundFonts. MuseScore lädt Klänge vom SoundFont nur, wenn sie benötigt werden
Dateien
- Setzt Dateityp-Zuordnung für MuseScore (".mscz" und ".mscx")

- Das Ziehen und Ablegen von Dateien auf dem MuseScore-Fenster öffnet die Partitur unter Windows (unter Linux schon verfügbar)
- Automatisches Löschen von temporären Dateien mit Namen wie"msHp4124" unter Windows
- Neuer Dateityp ".mscx" ersetzt den alten ".msc". Der alte Typ stand in Konflikt mit einem System-Dateityp von Windows
- Problem mit Sonderzeichen (&<>\") in Dateinamen für komprimierte MuseScore-Dateien behoben
- [translate:]Part extraction ist weniger Absturz-anfällig (Bindebögen, [translate:]voltas, und Taktstriche über mehrere Systeme sind kein Problem mehr)
- Export in Audiodatei. Siehe Export für mehr Details zu WAV, OGG und FLAC
- Verbesserungen beim MusicXML-Import: Erkennung von Textstil, Titelinformationen, Meta-Daten, mehrtaktige Pausen, Dominant-Akkorden
- Verbesserungen beim MusicXML-Export: einschließlich Informationen über das Seiten-Layout, Titelinformationen, Meta-Daten, mehrtaktige Pausen; feste Dominant-Akkorde, Perkussions-Schlüssel, Tempo-Bezeichnungen, Taktbreite, korrekte Reihenfolge der Elemente von [translate:] note tag, korrekte Oktave für H
- Verbesserungen beim MIDI-Import: Erkennung von Tonartwechseln, Copyright-Text
- Verbesserungen beim LilyPond-Export: Fehlerbehebung bei H-, C-, und C-Dur-Major-Tonarten
- Implementation einer Voreinstellung zum Anwenden eines eigenen Stils, der eine eigene Stil-Datei auf alle importierten Partituren anwendet
Benutzer-Oberfläche
- Schließ-Schaltfläche erscheint auf jedem Tab ähnlich wie bei modernen Browsern - anstatt einer einzelnen Schaltfläche an der Seite
- Standard-Tastenkürzel entsprechen den Konventionen der Plattform. Z.B. Ctrl+Y für Wiederholen unter Windows, Ctrl+Shift+Z für Wiederholen unter Debian/Ubuntu
- Noteneingabe mit der Maus in einem ausgewählten Takt führt nicht mehr zum Absturz (markanter Crash aus der Version 0.9.4 )
- Mehr Instrumente hinzugefügt zum neuen Partitur-Assistenten
- Zihen und Ablegen von Dynamik-Zeichen funktioniert jetzt
- Kopieren/Einfügen von Takten umfasst jetzt auch Akkordnamen und Gesangstext
- Kopieren/Einfügen von Ganztakt-Pausen
- Noten und Pausen werden beim Einfügen korrekt Takt-übergreifend aufgeteilt
- Noteneingabe-Modus
- Einfügemarke rückt jetzt nach dem Eingeben einer Pause vor
- Noten rasten an der korrekten Position ein, so dass ein leicht ungenau positionierter Mauszeiger nicht zum Aufteilen existierender Noten in kleinere Notenwerte führt (Fehler aufgetreten in 0.9.4)
- Backspace nimmt das Einfügen der letzen Note zurück
- [translate:] Tuplet werden etwas anders erzeugt. Siehe tuplet.
- Rückgängig-machen funktioniert jetzt für
- Bewegen von Noten auf- oder abwärts mit der Maus (Tonhöhen-Änderung)
- Änderungen am Seiteneinstellungs-Dialog
- Änderungen am [translate:]Edit Text Style-Dialog
- Änderungen am [translate:]Edit Style-Dialog
- Umkehr des Notenhalses
- Änderungen an den Eigenschaften von [translate:]Part and staff
- Verbreiterung von Takten
- Bindebogen zur Linien-Palette hinzugefügt (vorher nur über Tastaturkürzel erreichbar)
- Atemzeichen wurde beim Ziehen auf eine Note dahinter anstatt davor platziert
- Noten außerhalb des Tonumfangs eines Instrumentes erscheinen rot und Noten, die nur von Profis gespielt werden können, in gelb
- → kann zu einem Takt springen
Notation
- Hilfslinien
- Dickere Linien in Anlehnung an Standard-Notensatz-Praxis
- Halbe und ganze Pausen in der 2. Stimme haben korrekte Hilfslinien
- Hilfslinien berühren sich nicht, wenn Noten dicht beieinander liegen
- Automatische Verbreiterung der Hilfslinien bei Notenköpfen auf der anderen Seite des Notenhalses

- Perkussion
- Noteneingabe für Schlagzeug und Perkussion ist weniger Absturz-anfällig
- Drumset kann Noten oberhalb des Notensystems haben
- [translate:]New Score wizard fügt keine Tonartbezeichnungen mehr für ungestimmte Perkussion-Notenlinien ein
- Vertikale Notenausrichtung und Bindebögen für Ganznoten-Akkorde folgen nun den gleichen Regeln wie bei Noten mit Hälsen
- Bögen werden korrekt kopiert und eingefügt (Fehler in 0.9.4)
- Vorzeichen nach einer gebundenen Note folgen jetzt den Standard-Notationsregeln
- Mehr Kontrolle über das Layout von Noten und Artikulationen im → -Dialog
- Punktierte Noten sind erlaubt in Tuplets
- Beim Verschieben von Noten um eine Oktave bleiben die Vorzeichen erhalten
- In kleinen Systemen sind Tonart- und Tempobezeichnungen so wie Vorzeichen und Dynamikzeichen auch kleiner und Pausen werden korrekt platziert
- Der Takteigenschaften-Dialog hat jetzt Optionen für Layout-Dehnung und Taktzahl-Offset
- [translate:]The bar line for grand staff instruments goes through both staves by default
- Arpeggios können über sich zwei Systeme erstrecken

- Mehrtaktige Pausen werden automatisch aufgeteilt bei [translate:]voltas, Tonart- und Tempowechsekn
- Die Standardgröße des Systems und der Noten kann verändert werden mit Hilfe der Skalierungs-Option in den Voreinstellungen
- Zwei neue Schlüssel: Bassschlüssel 8va und 15va
- Sichtbarkeit von Notenhälsen und Notenlinien wird nun gesichert
- Notenkopfposition (links/rechts vom Hals) kann jetzt vom Benutzer überschrieben werden. Dies unterstützt die Notation von "Griffschrift" für Steirische Harmonika
Text
- Eine spezielle Symbolleiste für das Editieren von Text erleichtert das Ändern der Formatierung von spezifischem Text

- Verbessertes Layout der Formatierungs-Optionen im "Edit Text Style"-Dialog
- Getrennte Optionen für den Stil von geradem und ungeradem Gesangstext. Z.B. kann zwischen normaler oder kursiver Schrift für jede Strophe gewechselt werden
- Text-Trennstriche passen besser zum Gesangstext
- Text, Taktzahlen und anderer relevanter Text passt sich in der Größe dem System an, wenn die Skalierung verändert wird (via → )
- Änderung am Textstil (via → ) werden ohne Schließen und Öffnen der Partitur sichtbar
- Dynamikzeichen (wie mf oder pp) ändern ihre Größe korrekt bei Benutzung von → → Dynamics
- B-chen und Kreuzchen in Akkordnamen ändern ihre Größe korrekt bei Benutzung von → → Chordnames
- Akkordnamen sind konfigurierbar über eine externe XML-Datei: styles\chords.xml
- Experimenteller Jazz-Font für Akkordnamen (der Font ist nicht vollständig, es fehlen einige Symbole)
Plug-ins
- Plug-ins ermöglicht für Debian und Ubuntu auf Grund neuer Features in Qt 4.5
- Plug-ins können jetzt Dialoge enthalten, die mit Qt Designer erstellt wurden
- Acht Beispiel-Plug-ins hinzugefügt
- Die meisten Skript-Aktionen können nun rückgängig gemacht werden
- Option für Skript-Debugger zum Hilfe-Menü hinzugefügt
-p-Option zur Kommandozeile hinzugefügt, um ein Plug-in zu starten
Internationalisierung
- Acht neue Übersetzungen für die Software: arabisch, dänisch, finnisch, schwedisch, norwegisch, traditionelles Chinesisch, traditionelles Chinesisch (Taiwan) und ukrainisch. Das bedeutet insgesamt 18 Sprachen und Dialekte
- Mehr Text in MuseScore ist jetzt übersetzbar (bestimmte Abschnitte der Benutzeroberfläche waren in vorhergehenden Versionen nur in Englisch)
- Italienische und norwegische Versionen des Handbuchs. Das Handbuch ist nun in neun Sprachen verfügbar
Danksagung
Programmierung
- Werner Schweer: Project lead, main developer
- Nicolas Froment (lasconic): Windows and Mac OS builds, MusicXML import-export developer
- Toby Smithe: Debian and Ubuntu builds
- Olav Gundersen: LilyPond export developer
- Leon Vinken: MusicXML import-export developer
- Raffaele Russi: MusicXML import-export developer
- Joachim Ganseman: Mac OS build
Lokalisierung
- Arabisch
- Chinesisch, traditionell
- Chinesisch, traditionell (Taiwan)
- Dänisch
- Niederländisch
- Englisch, US
- Finnisch
- Französisch
- Jean-Louis Waltener
- Nicolas Froment (lasconic)
- Galicisch
- Deutsch
- Hindi
- Italienisch
- Angelo Contardi
- Antonio Marchionne
- Norwegisch
- Dag Henning Sørbø
- Per Holje
- Portugiesisch
- José Luciano Batista Gomes
- Portugiesisch, Brasilien
- Russisch
- Spanisch
- Carlos Sanchiavedraz
- Macedonious
- Marcos Guglielmetti
- Schwedisch
- Türkisch
- Ukrainisch
Andere
- Thomas Bonte: Website
- Magnus Johansson: Instrumenten-Liste
- David Bolton: Dokumentation, Instrumenten-Liste, Windows SoundFont