Darstellung und Formatierung

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Sie haben Ihre Partitur fertig und möchten sie nun ausdrucken, möchten aber noch das Aussehen verbessern. Diese Handbuchseite beschreibt verschiedene Möglichkeiten und wie diese zusammenwirken.

Wege die Darstellung zu beeinflussen

  • DarstellungSeiteneinstellungen.... Ändert globale Einstellungen, wie die Seitengröße, wie groß ein „Spatium“ ist (unter "Maßstab“ bzw. „Skalierung") und wie groß die Seitenränder sind. Spatium wird in anderen Einstellungen als Einheit benutzt (Beispiel: "5.0sp"), sodass eine Änderung dieses „Spatiums“ die meisten anderen Einstellungen beeinflusst.
  • DarstellungDehnen, Zusammenziehen. Dehnt bzw. staucht die von Ihnen ausgewählten Takte.
  • FormatFormat-Stilvorgaben bearbeiten…Seite. Ändert globale Einstellungen, die beeinflussen welchen Abstand Notenzeilen und Notensysteme zueinander haben, wie viel Rand Liedtexte bekommen, etc.
  • FormatFormat-Stilvorgaben bearbeiten… System. Legt die Anzahl von Takten pro System oder die Breite von Takten fest.
  • Format Format-Stilvorgaben bearbeiten…Partitur. Beeinflusst Partiturdetails wie z.B. ob Mehrtaktpausen verwendet werden oder ob leere Notenzeilen versteckt werden sollen.
  • FormatFormat-Stilvorgaben bearbeiten…Takt. Setzt den Abstand von Takten fest, der Schlüssel zur Beeinflussung der Taktanzahl pro Zeile.
  • Palette / Umbrüche & Abstandhalter. Bewirkt einen Zeilen- bzw. Seitenumbruch an einem bestimmten Takt oder vergrößert den Abstand zwischen zwei Notensystemen.
  • FormatFormat-Stilvorgaben bearbeiten…Größen. Setzt die Proportionen von “kleinen” und Vorschlagnoten. Änderungen hier wären ungewöhnlich.

Darstellung / Seiteneinstellungen…

MuseScore1.2_Darstellung_Seiteneinstellungen_beschnitten.png

Maßstab / Spatium - Diese ist der Abstand zwischen zwei Linien einer Notenzeile. Da Noten hier hinein passen, wird so auch die Größe der Notenköpfe bestimmt. Da Musik zu den Noten proportional ist, hat dieses auch Einfluss mauf Notenhälse, Vorzeichen, Notenschlüssel etc. Dieses zeigt auch auch als sp in vielen anderen Einstellungen (Beispiel: Systemabstand "9.2sp"). Wenn Sia slo den „Spatium“ Parameter verändern, ändern sich proportional viele andere Einstellungen. Daher wird dieses auch gelegentlich „Maßstab“ oder "Skalierung" genannt.

Unter Umständen ändert sich trotz der Änderung des Maßstabs die Anzahl der System pro Seite nicht, dies liegt dann am "Seitenfüllgrad" (siehe unten). Um den Effekt von Änderungen an der Skalierung zu sehen, setzen Sie den "Seitenfüllgrad" auf 100%.

Hinweis: Es gibt diesen Skalierungsparamter auch in BearbeitenEinstellungen...PartiturSkalierung. Dieser setzt eine globale Voreinstellung für neue Dokumente, hat aber keinen Einfluss auf bereits Bestehende.

Darstellung: Dehnen, Zusammenziehen

MuseScore1.2_Darstellung.png

Sie können Takte auswählen und diese dann verbreitern, sodass weniger in eine Zeile passen ("Dehnen") oder sie zusammendrücken, sodass mehr davon in eine Zeile passen ("Zusammenziehen").

Format / Format-Stilvorgaben bearbeiten… / Seite

MuseScore1.2_Format-Stilvorgaben-bearbeiten_Seite_beschnitten.png

  • Oberer und unterer Rand Musik – Platz vor der ersten bzw. nach der letzten Zeile einer Seite.
  • Notenzeilenabstand – Platz zwischen den Notenzeilen eines Notensystems.
  • Akkoladenabstand – Platz zwischen den Notenzeilen eines Instruments mit mehreren Notenzeilen wie z.B. Klavier.
  • Systemabstand – Platz zwischen Notensystemen.
  • Oberer und unterer Rand Liedtext – Platz vor der ersten bzw. nach der letzten Zeile eines Liedtextes.
  • Oberer und unterer Rand V-Rahmen – Ränder eines vertikalen Rahmens (z.B. der Rahmen, der Titel und Komponist enthält).
  • Füllgrad Seite – Wenn die Seite voller ist als dieser Wert, wird der Systemabstand ignoriert und alles auf die ganze Seite gedehnt. Setzen auf 100% verhindert diese.
  • Füllgrad letzte Zeile – Wenn das letzte Notensystem größer ist als dieser Prozentsatz, wird es gedehnt, so dass es die ganze Zeilenbreite füllt.

Prozentzahlen in diesen Schwellwerten beziehen sich auf die volle Seitenhöhe bzw. -breite. Ein Seitenfüllgrad von 70% bedeutet also, dass alles auf die ganze Seite gedehnt wird, wenn diese zu mehr als 70% gefüllt ist

Format / Format-Stilvorgaben bearbeiten… / System

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Format / Format-Stilvorgaben bearbeiten… / Partitur

MuseScore1.2_Format-Stilvorgaben-bearbeiten_Partitur_beschnitten.png
Hier können Sie die Verwendung von Mehrtaktpause bewirken und leere Notenzeilen verstecken. Das kann einen großen Effekt auf die Größe Ihrer Partitur haben.

Format / Format-Stilvorgaben bearbeiten… / Takt

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Steuert die Platzaufteilung innerhalb der Takte und deren Ränder. Der Takt-Abstand ist der Schlüssel zur Kontrolle der Anzahl von Takten pro Zeile. Die anderen Einstellungen zu verändern, wäre ungewöhnlich.

Palette / Umbrüche & Abstandhalter

Umbrueche_Abstandhalter-Palette.png

Mittels dieser Palette können Sie Seiten- und Zeilenumbrüche erzwingen. Mache Leute tun dies zuerst, andere erst am Ende, nachdem sie die globalen Einstellungen verändert haben.

Für einen Seiten- oder Zeilenumbruch ziehen Sie das entsprechenden Symbol auf den Takt, der der letzte der Seite bzw. Zeile werden soll. Wenn Sie immer die gleiche Anzahl von Takten in einer Zeile haben möchten, wählen Sie diese aus und benutzen das PluginsBreak every X measures. Wenn Takte alleine auf einer Zeile enden, reduzieren Sie die Skalierung oder benutzen DarstellungDehnen, Zusammenziehen.

Siehe auch [[nodetitle:Umbrüche]] .

Format / Format-Stilvorgaben bearbeiten… / Größen

MuseScore1.2_Format-Stilvorgaben-bearbeiten_Groessen_beschnitten.png
Setzt die Proportionen von “kleinen” und Vorschlagnoten. Änderungen hier wären ungewöhnlich.

Bearbeiten des Raumes zwischen einzelnen Noten

Man kann den Raum zwischen einzelnen Noten wie folgt verändern:

  1. Doppel-Klick auf den Notenkopf, der verschoben werden soll
  2. Nun die Note mit den Pfeiltasten in die gewünschte Richtung (links oder rechts) 'schubsen'
  3. Schließlich mit der Esc Taste den Prozess beenden (das sorgt dann dafür, dass der Notanhals neu gezeichnet wird

Achtung: Möglicherweise müssen die Bindebögen gelöscht und neu erzeugt warden, da diese gelegentlich nicht neu gezeichnet werden.

Weblinks