Partitur macht Probleme, den Takt von alla breve in 4/4 zu ändern!

• Jun 22, 2015 - 13:41

Umgebung: mscore2 in Fedora 22.

Mein Problem: Ich habe eine Partitur versehentlich im alla-Breve Takt (durchgestrichenes C) erstellt und wollte das nachträglich, nachdem die Partitur fertiggestellt war, in einen normalen 4/4 Takt ändern. Dazu habe ich aus der Taktarten-Palette das C-Symbol (neben dem alla-breve-symbol) auf die Taktart in meiner Partitur gezogen. Das wird mit einer Meldung abgelehnt:
"Kann Takt nicht neu schreiben: N-Tole würde Taktgrenze überschreiten". Dabei habe ich keine einzige n-tole oder Triole in der Partitur. 1. Satz.mscz


Comments

Hmm, es gibt da sehr wohl einige N-Tolen, in den Takten 30-34, 66-68, in der untersten Notenzeile (Violoncello), Du hast dort auch einige Pausen versteckt, warum?

Die Fehlermeldung ist natürlich trotzdem völlig sinnlos, da alla breve = 2/2 zu 4/4 compatible ist (d.h. die Taktstriche an genau den gleichen Stellen hat)
Aber diese 3 Takte scheinen korrupt zu sein.

Anbei reparierte Version...

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1. Satz_0.mscz 38.02 KB

In reply to by Jojo-Schmitz

Das ganze hat sich geklärt: Ich hatte eine mir überlassene Pdf-Datei (die diese Noten enthält) eingescannt und in mscz umwandeln lassen. Dabei hatte ich nicht beachtet, dass die Cello-Stimme mit Generalbass-Ziffern versehen war, und die Ziffern wurden so ausgewertet, dass unglücklicherweise Sextolen entstanden. Daher die korrupten Takte. Nach einer manuellen Korrekture konnte ich ohne Probleme alla-breve in 4/4 ändern.

In diesem Zusammenhang noch eine Frage: Wie findet man schnell n-Tolen in einer größeren Partitur (so wie es dir offenbar gelungen ist)?

Vielen Dank für deine Mühen.

In reply to by Joachim Backes

Hallo,
auch wenn es schon eine Weile her ist: Mit welcher Software wurde die Partitur umgewandelt? Bin gerade auf der Suche nach einer Notenscansoftware - die Import-Seite von MuseScore.com versagt leider völlig unvorhersehbar bei qualitativ sehr guten Scans, ist also unbrauchbar. Gerade experimentiere ich mit der PlayScore pro-App, aber da kommt ein überlanger Takt raus, den ich nicht aufgespalten kriege...
Danke für Hinweise!
Matthias

In reply to by mzenker

Hallo Matthias,

1. Ich bin eingefleischter LINUX-Fan (Fedora 25)
2. Meine Vorgehensweise:

a. Umwandeln der PDF-Datei in Tiff-Dateien mit ghostscript
b. Ich hatte mir damals eine 30-Tage-Test-Version der Windows-Software SharpEye (ob es sie heute noch gibt, kann ich nicht sagen) heruntergeladen und unter Wine installiert. Diese Testversion hatte ich dann auf die Tiff-Dateien angesetzt. Mit ganz gutem Erfolg.

JB

In reply to by Jojo-Schmitz

Vielen Dank für die Hinweise. Bin übrigens auch Linux-Fan (Ubuntu / Mint). :)
Ich habe inzwischen die App PlayScore (http://www.playscore.co) entdeckt, die abfotografierte Notenseiten wiedergibt. Für ein paar Euro kann man die Pro-Version erwerben, die auch jpg-Dateien (z.B. vom Scanner) einlesen und Midi sowie MusicXML abspeichern kann. Die Qualität ist nicht perfekt, aber nach ersten Tests soweit brauchbar, dass es schneller ist als alles neu einzugeben.

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