Wiederholungszeichen nicht am Taktstrich funktioniert nicht

• Jan 13, 2023 - 09:10

Ich nutze die MuseScore-Version 3.6.2 und verwende oft das Wiederholungszeichen "Taktstrich Ende Wiederholung". Das klappte immer, bis ich auch den Fall stieß, wo das Wiederholungszeichen auf Schlag 7/8 einer Taktart "Alla Semibrevis (4/4)" gesetzt werden muss. Das Wiederholungszeichen liegt also innerhalb des Takts und erscheint auch dort im Notenbild. Bei der Wiedergabe wird das Wiederholungszeichen ignoriert.

Ich habe, um eine korrekte Wiedergabe zu erreichen, den zu wiederholenden Teil einfach ausgeschrieben. Befriedigend ist das nicht. Was kann ich machen, um eine korrekte Wiedergabe zu erreichen? Oder müsste hier vielleicht MuseScore nachgearbeitet werden? Wer sich das Notenblatt ansehen will, kann das am Anfang des Wikipedia-Artikels "Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht (Lied)" tun.


Comments

Takt an der entsprechenden Stelle aufspalten (in 2 Teiltakte) ist die Lösung
Werkzeuge > Takt > Takt vor ausgewählter Note/Pause aufspalten
Danach in den 2. Takt Rechtsklick > Eigenschaften Takt > Takt nicht mitzählen
Und natürlich den Ende Wiederholungs Taktstrich auf den 1. Takt anwenden

Hast du den Takt geteilt (Werkzeuge/Takt/Takt vor ausgewählter Note aufspalten) und dann das Wiederholungszeichen auf den neuen Taktstrich angewendet?
Häng hier doch mal eine Bespielpartitur an, damit jemand draufgucken kann.

In reply to by Jojo-Schmitz

Das ist eine der Dinge, die mich schon lange stören und die mich an der notensetzerischen Kompetenz der Entwickler zweifeln lässt. Wiederholungszeichen sind keine Taktstriche. Das ist einer der Dinge, die ich für so dumm halte, dass ich eine Diskussion für zwecklos halte. Ist so ähnlich dämlich, wie dass beim Transponieren Vorzeichen enharmonisch verwechselt werden. Beim Capella Import wird gerne enharmonisch verwechselt. Und das bei der Verteilenfunktion, dann eine Stimme dann plötzlich dreimal dasteht. Wenn einem das nicht selber über Jahre auffällt und stört, dann ist Hopfen und Malz verloren.

In reply to by Helfried

Danke Helfried, aber mein Wunsch war, das Notenbild möglichst genau so wiederzugeben, wie es in der Quelle (Breuer, Hans (Hg.) (1913): Der Zupfgeigenhansl. Unter Mitarbeit von Hermann Pfeiffer. 10. Aufl. Mainz: B. Schott's Söhne, S. 102.) gesetzt worden war.

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