Wiederholungen und Sprünge

Updated einem Monat ago

    Einfache Wiederholungen

    Man kann eine einfache Wiederholung erzeugen, indem man einen Anfang- und einen Ende-Wiederholung Taktstrich an den Anfang und das Ende der zu wiederholenden Passage setzt. Diese Taktstriche findet man in der Palette Taktstriche sowie der Palette Wiederholungen & Sprünge.

    Einfache Wiederholung

    Hinweis: Am Anfang einer Partitur oder eines Abschnitts kann der Anfang-Wiederholung Taktstrich weggelassen werden. Ebenso der Ende-Wiederholung Taktstrich am Ende einer Partitur.

    Einfache Wiederholung am Anfang

    1. / 2. Endung

    Erzeuge zunächst eine einfache Wiederholung (siehe oben). Füge dann die entsprechenden Voltenklammern für die Endtakte hinzu— siehe Volten.

    Wiedergabe

    Um die Wiederholungen bei der Wiedergabe abzuspielen, wähle das Icon "Wiederholungen wiedergeben" "Play Repeats" icon in der Menüleiste aus. Um die Wiedergabe der Wiederholungen zu beenden, wähle das Icon wieder ab.
    Um die Anzahl der wiedergegebenen Wiederholungen einzustellen:

    1. Stelle sicher, dass die Taktstriche für die Wiederholung korrekt gesetzt sind (siehe Einfache Wiederholungen weiter oben).
    2. Wähle den letzten Takt der zu wiederholenden Passage mit einem Rechtsklick aus (dieser Takt enthält den Taktstrich Ende-Wiederholung). Wähle dann den Menüpunkt Eigenschaften Takt....
    3. Stelle die Anzahl der gewünschten Wiederholungen im "Wiedergabezähler" ein.

    Symbole und Text für Wiederholungen

    Text und Symbole für Wiederholungen befinden sich in der Palette "Wiederholungen & Sprünge" (Einfacher und erweiterter Arbeitsplatz). Diese Palette enthält:

    • Symbole für Taktwiederholungen, Segno, Segno Variation, Coda und Codetta
    • Texte für D.S., D.C., al Fine, al Coda, To Coda und Fine
    • Wiederholungs-Taktstriche

    Wiederholungen + Sprünge Palette

    Um ein Symbol für eine Wiederholung in die Partitur einzusetzen, wähle ein der beiden Methoden:

    • Ziehe das gewünschte Symbol aus der Palette auf (nicht über!) den gewünschten Takt (der gewählte Takt verändert seine Farbe).
    • Wähle einen Takt an und doppelklicke dann das gewünschte Symbol in der Palette.

    Sprünge

    Sprünge sind Symbole in der Partitur, die dem Musiker und der Wiedergabe Anweisungen geben, zu einer bestimmten Sprungmarke zu springen (siehe weiter unten). Die Sprünge beinhalten den Text für die verschiedenen Möglichkeiten von D.C. (Da Capo) und D.S. (Dal Segno).

    Stelle wie bei Einfache Wiederholungen sicher, dass das Icon "Wiederholungen wiedergeben" "Play Repeats" icon in der Menüleiste angwählt ist, damit die Wiederholungen abgespielt werden. Um die Wiedergabe der Wiederholungen zu beenden, wähle das Icon wieder ab.

    Hinweis: Sprünge werden erst ausgeführt, nachdem alle einfachen Wiederholungen abgespielt wurden.

    Wenn man auf eine Sprunganweisung klickst, erscheinen im Bereich Sprung des Inspekteurs Textfelder und eine Checkbox. Diese haben folgende Auswirkungen auf die Wiedergabe:

    • Springe nach: Die Wiedergabe springt zu der Sprungmarke, deren "Bezeichnung" dieselbe ist wie die des "Springe zu" tag.
    • Spiele bis: Die Wiedergabe läuft bis zu der Sprungmarke, deren "Bezeichnung" dieselbe ist wie des "Spiele bis" tag.
    • Weiter ab: Die Wiedergabe springt zur nächsten Sprungmarke, deren "Bezeichnung" dieselbe ist wie die des "Weiter ab" tag.
    • Wiederholungen wiedergeben: Wenn diese box angewählt ist, spielt MuseScore Wiederholungen nach D.C. (Da Capo) oder D.S. (Dal Segno) Sprüngen. Wenn diese Box nicht angewählt ist, werden Einfache Wiederholungen nach Sprüngen nicht abgespielt. Die Wiedergabe arbeitet dann als wäre es die letzte Wiederholung.

    Hinweis: Die Sprungmarken start und end, die sich auf den Anfang oder das Ende einer Partitur oder eines section, sind bereits eingebettet und brauchen vom Anwender nicht gesondert hinzugefügt zu werden.

    Sprungmarken

    Sprungmarken sind die Stellen, auf die sich Sprünge beziehen. Folgende Sprungmarken (in Ergänzung zu den bereits eingebetteten "start" und "end") gibt es:

    • Segno : Segno (Bezeichnung: segno)
    • Segno variation. : Segno Variation (Bezeichnung: varsegno)
    • Coda : Coda (Bezeichnung: codab)
    • Coda variation : Coda Variation (Bezeichnung: varcoda)
    • Fine: (Bezeichnung: fine)
    • To Coda: (Bezeichnung: coda)

    Wenn man auf eine Sprungmarke klickst, erscheinen folgende Eigenschaften im Abschnitt Sprungmarken des Inspekteurs:

    • Sprungmarkentyp: Kann durch Auswahl im Aufklappmenü geändert werden, falls gewünscht..
    • Marke: Dies ist die Bezeichnung der Sprungmarke, um sie identifizieren zu können. Siehe auch Sprünge (oben).

    Beispiele für Sprünge

    • Da Capo (D.C.): An der Sprungmarke "D.C." springt die Wiedergabe zum Anfang (mit der bereits eingebetteten Bezeichnung start) und spielt die gesamte Partitur oder Abschnitt erneut ab (bis zur bereits eingebetteten Bezeichnung end).
    • Da Capo (D.C.) al Fine: An der Sprungmarke "D.C. al Fine" springt die Wiedergabe zum Anfang (mit der bereits eingebetteten Bezeichnung start) und spielt die gesamte Partitur oder Abschnitt bis zum Ende Fine (mit der Bezeichnung fine) ab.
    • Dal Segno (D.S.) al Fine: An der Sprungmarke "D.S. al Fine" springt die Wiedergabe zum Segno Symbol (mit der Bezeichnung segno) und spielt dann weiter bis zum Ende Fine (mit der Bezeichnung fine) ab.
    • Dal Segno (D.S.) al Coda: An der Sprungmarke "D.S. al Coda" springt die Wiedergabe zum Segno Symbol (mit der Bezeichnung segno) und spielt dann weiter bis zur Sprungmarke To Coda (mit der Bezeichnung coda). Danach fährt die Wiedergabe beim Coda Symbol fort (mit der Bezeichnung codab).

    Hinweis: Die Eigenschaften von Sprüngen und Sprungmarken mit der jeweils konkreten Bezeichnung können im Inspekteur eingestellt werden. Diese müssen geändert werden, falls man mehrere Sprünge und Sprungmarken verwendet.

    Siehe auch

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